ehemalige neologistische Synagoge

ehemalige neologistische Synagoge

Gebäude, Struktur

Das charakteristische dreieckige Grundstück an der Kreuzung beherbergte ursprünglich zwei Stadthäuser. Dank einer Spende erwarb die jüdische Gemeinde von Bánya Selmec das Grundstück 1890. Die neoklassizistische Synagoge, die sich an die Form des Grundstücks und der Vorgängerbauten anpasst, wurde hier 1893 errichtet. Die dreiachsige Hauptfassade des Gebäudes mit nahezu rechteckigem Grundriss, zweigeschossigem Innenraum und Satteldach ist in große Fenster mit halbkreisförmigen Öffnungen unterteilt und wird von einem dreieckigen Giebel bekrönt. In der Mitte sind die Gesetzestafeln Mose zu sehen. Die jüdische Gemeinde nutzte das Gebäude bis 1941. Da die große Mehrheit der Holocaust-Überlebenden nicht nach Selmec zurückkehrte, ging die Synagoge mangels einer Gemeinde, die sie hätte erhalten können, in Staatsbesitz über. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand sie in den 1950er Jahren leer, beherbergte später zeitweise eine Klavierschule und anschließend eine Fahrschule. Das Gebäude wurde 2014 renoviert.

Inventarnummer:

3212

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Selmecbánya   (Újvár és Ezüst (Novozámocká és Strieborná) utcák sarkán)