master_file0000040860-cover

Ich weiß nicht.

Geschichte

Anmerkung: ; Originaltitel: Nemtutka ; Originalquelle: EA 2958, I, 488–491. ; Weitere Informationen: Ipolyi Arnolds Märchensammlung. (Hrsg. KÁLMÁNY Lajos). Ungarische Volkslyriksammlung. XIII. Budapest, 1914. 196–202. ; Typbezeichnung: MNK 1960G** + AaTh 532 + AaTh 314 + AaTh 532 ; ; Bemerkenswerterweise bringt eine unserer Legenden (aus FEHÉR, 76) diesen Schuh eindeutig mit der Hölle in Verbindung und besagt, dass das dem Teufel versprochene Kind gezwungen wird, in die Hölle zu gehen und dort zu dienen, bis der ihm vom Teufel gegebene eiserne Schuh abgenutzt ist. Jedoch erhält er einen Brief von den Seelen, die in der Hölle leiden. Wenn sie ihre Schuhe damit salben, verschwinden sie sofort und ihre Dienstzeit ist beendet. Neben den späteren Märchenelementen über Hölle und Teufel, in denen die ursprüngliche traditionelle Grundlage für den Todesschuh deutlich wird, finde ich auch Hinweise auf das Salben von Schuhen, insbesondere bei GRIMM (1835, 803), wo es heißt, der Tod komme, um die Schuhe desjenigen zu salben, den er auf die lange Reise mitnehmen soll, gemäß dem burgundischen Volksspruch über das Herannahen des Todes: »quan la mor venré graisse no bote« = quand la mort viendra graisser nos bottes, wenn der Tod kommt, um zu salben«. Doch auch in der Legende finden sich weiterhin Erzählungen darüber, was die legendären Helden in der Hölle sahen (Gy. 76): dass die Teufel die Leidenden mit glühendem Eisen verbrennen, sie in einem Gestank gefangen halten und, noch origineller (ebd.), dass die Verdammten wie Hengste in der Hölle stehen und ihnen Schindelnägel in die Krippe geworfen werden, wofür sie geschlagen werden. mit Eisenstangen, bis sie anstelle von Heu gegessen werden."

Inventarnummer:

13424

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Märchen

Gemeinde:

Vajka