Nemesradnóti terpertős (neun-Loch-, geschichteter) Scone
Sonstige - andere
Das Rezept für die Nemesradnót tepertős (neunlochige, geschichtete Pogácsa) wurde 1985 von ihrer Enkelin Ágnes Gyurán aus Katalin Lukács Pálné Pósa aufgezeichnet. Es dient dazu, dass die für die Zubereitung zuständige Person den Prozess nachvollziehen und die Ruhezeit des Teigs abwarten kann. Die Besonderheit der Pogácsa liegt in ihren neun Löchern. Diese entstehen, indem der gerissene und gedrehte Teig dreimal tief mit einer dreizinkigen Gabel eingestochen wird. Dadurch werden die neun Öffnungen an der Oberfläche geformt, durch die der Dampf aus dem schweren, fetthaltigen Teig entweichen kann. Die kleinste Gruppe der Bátkaer Wertebewahrer (Grundschule Bátka, Klasse 3.A), angeführt von Klassenlehrerin Andrea Gregor, beschloss, Pogácsa als Vorbereitung auf ein Projekt des Regionalzentrums Rimaszombat des Verbandes Ungarischer Lehrer in der Slowakei zuzubereiten. Beim Backen traf das alte Rezept auf die nächste Generation, die Geschmack und Duft begeistert aufnahmen. So wurde dieser Wert zu einem Gemeinschaftserlebnis!