Naturschätze von Bodok
Sonstige - andere
Die Landschaftsökologie von Alsóbodok wird geprägt von Ackerland, Bächen (Bodoki-patak, Gesztei-patak, Lázakai-patak, Kis-patak), Weinbergen und Obstgärten sowie der Siedlung selbst. Ihr wertvollster Naturschatz sind die Wälder. Im Mittelalter waren die Wälder deutlich ausgedehnter, doch die Landwirtschaft reduzierte ihre Fläche erheblich. Der letzte große Wald war der Lázak-Wald nordwestlich des Dorfes. Er wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts vollständig abgeholzt; lediglich eine Eiche, der sogenannte Urwaldbaum, blieb als Erinnerung an den Wald für die Nachwelt erhalten. Später wurde auch diese Eiche gefällt, und der Name Lázak bezeichnete fortan nur noch das Ackerland. Heute gibt es vier Wälder im Dorfgebiet. Der bekannteste Wald ist Nyárak. Sein Uferbereich bestand vermutlich einst aus Pappeln, doch der feuchtere Teil wurde längst gerodet, und das verbleibende Gebiet wird von Hainbuchen-Eichen dominiert, die langsam zu einem Dickicht verwachsen. Früher war es ein Niederwald, in dem, wenn er die jahrzehntelange Dürre gut überstanden hatte, die Schweine des Dorfes Eicheln fraßen. Sein Holz wurde hauptsächlich als Brennholz verwendet. Unweit davon liegt Tilammas, möglicherweise der Wald der heute verschwundenen Siedlung Kernye. Er weist weniger Akazien auf, ist weniger geschädigt und seine Artenvielfalt ist wertvoller. Eine Forstkarte aus dem 18. Jahrhundert ist erhalten, und seine Grenzen haben sich seither kaum verändert. Wie der Name schon sagt, war es ein Hochwald der Herrschaft, der unversehrtes Holz aus aus Samen gezogenen Setzlingen lieferte. Die Holzeinschlagsperiode war länger, und er lieferte hauptsächlich Bauholz. Noch heute findet man dort Fuchsbauten und Dachsbauten. Nahe des Dorfes Babindál liegt Nagyerdő, das ehemalige Gut des Bischofs von Nitra. Ein Teil davon wurde während der kommunistischen Ära gerodet und in eine Geflügelfarm umgewandelt. In einer Ecke brütet der riesige Kaukasische Bärenfuß, auch bekannt als Überschwemmungspflanze. Unweit von Nagyerdő befand sich der im 19. Jahrhundert gegründete Bischofshof Ágostonhalma. Der dem Dorf nächstgelegene Wald ist Agacsos, der, wie der Name schon sagt, zu einem verfallenen Akazienhain geworden ist. Er wurde teilweise in einen Kirschgarten umgewandelt, der mittlerweile dicht mit Kirschgestrüpp bewachsen ist. Am Dorfrand gab und gibt es weitere kleine Waldstücke, z. B. Szalai erdőcske, Szilfák, Rákóczi Dam in Szőlőhegyi usw. Charakteristisch für die Wälder sind Eichen (insbesondere Traubeneiche und Steineiche), Hainbuche, Feldahorn, Esche usw. Im Unterholz finden sich zahlreiche typische Waldarten (Salomonssiegel, Wintergrün, Waldfarn usw.). Sie sind beliebte Sammelgebiete für Pilzsammler (z. B. Huflattich), und auch Jäger können dort Rothirsche und Wildschweine antreffen.