John Mor Revay

John Mor Revay

Sonstige - andere

* Prešov, 24. Februar 1860 – † Budapest, 7. Juli 1926 / Buchverleger, Lexikonherausgeber; Révai Sámuel (Sebeskellemes, 13. April 1833 – Budapest, 13. November 1908) war Buchhändler und Verleger und der Sohn eines der Gründer des Literaturinstituts der Gebrüder Révai. Schon als Kind half er im Verlag seines Vaters mit. Er absolvierte seine Grundschulbildung in seiner Heimatstadt und studierte ab 1878 Literatur, Sprachwissenschaft und Philosophie an der Universität Budapest. Während seiner Studienzeit lebte er bei seinem Onkel Léo Révai und half in dessen Antiquariat. Er katalogisierte neu eingetroffene Bücher, vernachlässigte aber sein Studium. Später brach er sein Studium ab und nahm eine Stelle im Literaturinstitut der Gebrüder Révai an. Dort gründete er die Verlagsabteilung und wurde schließlich Geschäftsführer des Unternehmens. Sein erster Erfolg war die Herausgabe einer preiswerten Romanzeitschrift. Anschließend rief er die Reihe „Regényvilág“, die Ungarische Familienromansammlung für ein gebildetes Publikum, ins Leben und gewann Mór Jókai als Mitarbeiter. Dessen Werkreihe wurde ebenfalls in einer Prachtausgabe von dem Verlag herausgegeben. János Mór Révay war Chefredakteur des 21-bändigen Werkes „Révai Nagy Lexikona“, das zwischen 1911 und 1935 erschien und auf dem „Pallas Nagy Lexikona“ basierte, nachdem dessen Verlag Konkurs anmelden und die Rechte an seinen größten Gläubiger, Révay, abtreten musste. Neben der Veröffentlichung von Büchern schrieb er auch Artikel, vorwiegend zu sozialen und außenpolitischen Themen. Er war zudem Abgeordneter der Liberalen Partei. 1920 veröffentlichte er seine Memoiren unter dem Titel „Schriftsteller, Bücher, Verleger“.

Inventarnummer:

11488

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Savnik