Schloss Mirbach

Schloss Mirbach

Gebäude, Struktur

Gegenüber der Franziskanerkirche Mariä Verkündigung erhebt sich der Mirbach-Palast, ein weltlicher Palast mit einem wunderschönen Innenhof und hängenden Gängen, der als elegante Verkörperung des sogenannten Bratislavaer Rokoko gilt. Errichtet wurde der Palast zwischen 1768 und 1770 vom Bratislavaer Brauer Michael Spech. Die symmetrische, elfachsige Hauptfassade des zweistöckigen, spätbarocken Gebäudes mit Satteldach weist bemerkenswerterweise auch zwei Tore auf, die zu einem rechteckigen, von den hinteren Seitenflügeln umschlossenen Hof führen. Der Palast, der wohl schönste Rokokobau der Stadt, wurde von dem Wiener Architekten Mathias Hölriegel entworfen. Zu seinen früheren Besitzern zählten neben Graf Imre Csáky (dessen Wappen im Tympanon zu sehen ist) auch Baron Vay und die Familie Nyáry. Der letzte Besitzer, Graf Emil Mirbach, vermachte den Palast der Stadt Bratislava unter der Bedingung, dass darin eine Galerie eingerichtet werde. Das Gebäude wurde 1963 unter Denkmalschutz gestellt und 1975 umfassend saniert. Die Städtische Kunstgalerie Bratislava wurde damals hier eröffnet und ist bis heute dort ansässig; sie beherbergt nach der Slowakischen Nationalgalerie die zweitgrößte Sammlung in Bratislava.

Inventarnummer:

1376

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Pozsony   (Ferenciek tere 11. - Františkánske námestie 11.)