Gedenkstätten für Prominente und bedeutende Ereignisse im Gedenkpark
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Der südliche Teil der Paulisz-Ranch gehört zum Wallfahrtszentrum Esterházy János, doch auch im nördlichen Teil befinden sich bedeutende Denkmäler. Das Herzstück des Gedenkparks bildet ein Arboretum, das eine Miniaturkarte des Karpatenbeckens und der Karpaten in die Landschaft projiziert und die charakteristischen Baumarten der jeweiligen Gebiete präsentiert, beispielsweise die Zwergkiefer der Hochgebirge oder die Eichenwälder der tieferen Lagen. Der Einführungstext des Arboretums stammt von dem bekannten Kirchenschriftsteller und Bischof Ottokár Prohászka, der in Nitra geboren wurde. Hier ist auch der Turul-Vogel zu sehen, der auf einer hohen Steinsäule thront. Teile dieser Säule stammen vom Millenniumsdenkmal, das ursprünglich auf dem Zobor-Hügel errichtet und später gesprengt wurde. Aus den im Wald gesammelten Fragmenten wurde auf Initiative von Paulisz Boldizsár, mit Unterstützung von Szombathely und der Restauratorin Heszter Aladár ein Turul rekonstruiert, der 2015 auf der Gedenksäule aufgestellt wurde. Ebenfalls hier befindet sich das viersprachige Denkmal (Albanisch, Slowakisch, Englisch, Ungarisch) für die tragisch verunglückte Geraldine Apponyi (1915–2002), die aus dem nahegelegenen Felsőelefánt stammte und nach ihrer Heirat mit Ahmed Zogu Königin von Albanien wurde. Der italienische Faschismus vertrieb sie, und auch die späteren kommunistischen und anderen Regime verweigerten ihnen die Rückkehr nach Tirana. Sie verbrachten den Großteil ihres Lebens im Exil. Das Denkmal wurde von Paulisz Boldizsár und Sándor Fehér initiiert und 2015 anlässlich des 100. Geburtstags der Königin im Beisein von Angehörigen und Hofvertretern der Familie Zogu enthüllt. Das letzte bedeutende Denkmal im Park ist das beschriftete Steinmonument, das an das 2011 hier abgehaltene Treffen des St.-Georgs-Ordens in den Highlands erinnert.