Miksa Grünwald
Sonstige - andere
* Nagyvárad, 3. Februar 1858 – Losonc, Januar 1933 / Mathematiklehrer an einer weiterführenden Schule, Lehrbuchautor; später verwendete er auch den Nachnamen Gedő. Er absolvierte sein Universitätsstudium in Budapest und Wien. Anschließend arbeitete er sechs Jahre als Pädagoge und unterrichtete danach als Lehramtsanwärter an der Budapester Lehrerbildungsanstalt. 1886 unterrichtete er in Nagyvárad, 1887 wurde er von József Kürschák (1864–1933), dem späteren legendären Mathematikprofessor und Akademiemitglied, an die Mihály-Fazekas-Realschule in Debrecen versetzt, wo er vier Jahre verbrachte. Er unterrichtete von 1891 bis 1895 in Nagykálló, ab 1895 kurze Zeit in Nagykároly und anschließend bis zu seiner Pensionierung 1924 in Losonc. Er galt als exzellenter Lehrer und stellte die Prüfungsaufgaben selbst zusammen, von denen viele in der „Mathematisch-Zeitschrift für Sekundarschulen“ (Kömal) veröffentlicht wurden. Mehrere seiner Schüler (Gyula Póka, Béla Bayer u. a.) belegten erste Plätze beim nationalen Mathematikwettbewerb (Eötvös-Wettbewerb) und lösten erfolgreich die in Kömal veröffentlichten Aufgaben. Seine Hauptwerke: Algebra (Lehrbuch), 1895; Algebra für die unteren Klassen der Sekundarschulen, Band 1–2 (Prag–Bratislava), 1923.