Maria hält das Jesuskind.
Sakrales kleines Denkmal
Die älteste öffentliche Statue in Dunaszerdahely wurde 1713 – gemäß dem letzten Willen ihrer Mutter – von den drei Brüdern Kondé aus Pókateleki, Ádám, György und Ferenc, errichtet. Die drei Brüder vermachten bereits 1713 eine Geldsumme für die notwendige Restaurierung der Statue der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind im Arm, die ursprünglich auf einem Sockel und einer Säule gegenüber der Hauptstraße nach Komárom stand. Später kümmerten sich die Familie Kondé, dann die Pfarrei und schließlich die Stadt um das heilige Denkmal, das die Jahrhunderte lange Zeit unversehrt überstand, bis es Ende der 1990er Jahre im Zuge der Stadterweiterung auf dem dreieckigen Platz vor der Mühle umgestoßen wurde. Die Statue Marias mit dem Jesuskind ist verschwunden, und die zerbrochene Säule mit dem Sockel wartet nun im Hof des Gelben Schlosses auf ein neues Schicksal.