Mariä-Himmelfahrt-Pfarrkirche in Podolini
Gebäude, Struktur
Die heutige Stadt wurde nach dem Einfall der Tataren von sächsischen Siedlern gegründet. Bereits Ende des Jahrhunderts besaß sie Stadtmauern und städtische Privilegien. Podolin, das 1412 den Status einer freien königlichen Stadt erhielt und über ein bedeutendes Handwerk verfügte, geriet zusammen mit zwölf Zipfelstädten als Pfand unter polnische Herrschaft (am 8. November 1412 verpfändete Sigismund von Luxemburg 13 Zipfelstädte und drei Burgen an den polnischen König Władysław II. für 37.000 tschechische Garaš). Erst 1772 fiel es wieder an das Königreich Ungarn zurück. Sein mittelalterliches Stadtzentrum ist über die Jahrhunderte relativ gut erhalten geblieben. Laut alten Chroniken wurde die Kirche 1298 gegründet. Sie ist im gotischen Stil erbaut: Sowohl das Sanktuarium als auch das Kirchenschiff sind mit einem Spitzkreuzgewölbe überspannt, und das Sanktuarium besitzt Strebepfeiler. Die Fresken stammen aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirchenausstattung ist heute barock; aus dem Mittelalter ist lediglich das bronzene Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben (einige mittelalterliche Einrichtungsgegenstände wurden nach Wisnic in Polen gebracht).