Mariä Geburt (Geburt der Heiligen Jungfrau Maria) - Kapelle

Mariä Geburt (Geburt der Heiligen Jungfrau Maria) - Kapelle

Gebäude, Struktur

Die barocke Mariä-Geburtskapelle, 1771 von Mihály Ürge erbaut, steht auf dem Friedhof. Glücklicherweise wurde sie vor ihrer vollständigen Zerstörung renoviert und erstrahlt so wieder in ihrer ursprünglichen Form. In der Kapelle ist Jozefa Risz begraben, die am 27. Dezember 1814 in Zsigárd starb und die Ehefrau des kaiserlichen Mundschenks Berényi, später Hofkassierer von König József Winchler, war. Nach dem Tod ihres Mannes zog Jozefa Risz zu ihrem Sohn József Berényi, der als Pfarrer in Zsigárd lebte. Die Kapelle beherbergt eine Gedenktafel aus rosafarbenem Marmor für die Verstorbene. Auch ein Mitglied der Familie Ürge wurde in der Kapelle beigesetzt. Die Kapelle ist ein kleines, rechteckiges Gebäude mit polygonalem Abschluss. Die schlichten Fassaden werden lediglich durch Fenster mit Segmentbögen gegliedert. Besonders auffällig ist das schlichte Hauptgesims. Die Hauptfassade schließt mit einem dreieckigen gemauerten Giebel ab, unter dem sich der Eingang befindet. Der Raum besitzt ein Tonnengewölbe mit Schubladen. Auf dem Altar steht eine Madonnenstatue, darunter befinden sich Statuen des Unbefleckten Herzens Mariens und des Heiligsten Herzens Jesu sowie eine Skulptur des Jesuskindes.

Inventarnummer:

3342

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Zsigárd   (temető)