Lehár-Statue in Komárno

Lehár-Statue in Komárno

Gedenkstätte

„Ich bin ein Kind von Komárom“, sagte Kristóf Ferenc Lehár im Jahr 1930. Er war am 30. April 1870 als ältester Sohn von Ferenc Lehár Sr. (1838–1898), Dirigent des 50. Infanterieregiments, und Krisztina Neubrandt (1849–1904) geboren. Das Haus seiner Eltern stand in der Lehár-Straße, an der Stelle des heutigen Lehár-Parks.

Lehár stammte aus einer kinderreichen Familie, war aber der Einzige, der in Komárom geboren wurde.

Die Familie lebte fast ständig auf Reisen, immer bereit zum Umzug. Die Kinder verbrachten die meisten Sommer bei ihren Großeltern in Komárom. „Ich habe viel am Donauufer und unter den historischen Burgmauern gespielt“, erinnerte sich Lehár.


Seine erste Operette, „Die Wiener Weiber“, die er 1902 schrieb, war ein großer Erfolg und ermutigte Lehár zu weiteren Werken.
Nach den Operetten „Der Drahtmann“ (1902), „Der Götzendiener“ (1904) und „Die lustige Witwe“ (1904) wurde 1905 die Uraufführung von „Die lustige Witwe“ gefeiert, die Lehár mit ihrem beispiellosen Erfolg in ganz Europa bekannt machte. In den folgenden fünfzig Jahren wurden seine Werke – 28 Operetten und 2 Opern – weltweit insgesamt über 75.000 Mal aufgeführt. Auch das Publikum in seiner Heimatstadt Komárom begeisterte sich für seine Werke.
Die Statue von Ferenc Lehár, geschaffen vom Bildhauer Emil Venkov im Jahr 1980, kann noch heute in der Lehár-Straße besichtigt werden.

Jahreszahl:

1980

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Gedenkstätte

Gemeinde:

Komárom