Laszlo Bielek
Sonstige - andere
* Kiszucaújhely, 24. August 1744 – † Kőszeg, 14. November 1807 / Piaristenpriester, Dichter, Kirchenschriftsteller; Er stammte aus adligem Hause, trat 1764 dem Piaristenorden bei und wurde 1773 zum Priester geweiht. Während dieser Zeit studierte er Philosophie an der Universität Nagyszombat. Von 1776 bis 1792 unterrichtete er Mathematik, Philosophie und Geschichte am Gymnasium in Nyitra und von 1792 bis 1795 in Máramarossziget. Ab 1795 war er Pfarrer und ungarischer Prediger in Debrecen, Kalocsa und Nagykároly. Von 1800 bis 1803 wirkte er als stellvertretender Rektor, zunächst in Veszprém und dann wieder in Máramarossziget. Von 1803 bis 1805 war er Vikar in Nyitra und ab 1805 Vizedirektor in Selmecbánya. Als Dichter verfasste er die damals modischen Epigramme sowie Werke zu kirchlichen Themen, Streitschriften und Gedenkreden in Latein und Ungarisch. Seine Hauptwerke: Moralische Erziehung Teil 1, 1792; Der heilige Stephanus, der wahre römisch-katholische, 1795; Lehr- und Gebetsheft, 1805.