Schloss Kutscherfeld

Schloss Kutscherfeld

Gebäude, Struktur

Das Schloss Kutscherfeld ist ein dreistöckiges, barockes Gebäude mit Giebeldach, das 1762 an der Westecke des Hauptplatzes errichtet wurde. Es entstand an der Stelle zweier oder dreier älterer mittelalterlicher Häuser, deren Fundamente und Mauerdetails erhalten blieben. Die Straßen- und Hofflügel des Hauses, das auf einem Eckgrundstück mit rechteckigem Grundriss steht, gruppieren sich um einen kleinen, rechteckigen Innenhof. Das reich verzierte, steingerahmte Haupttor, über dem sich im ersten Stock ein schmiedeeiserner Balkon erhebt, überblickt den Hauptplatz. Das Schloss wurde von Leopold von Kutscherfeld erbaut, der ab 1760 Präsident der Ungarischen Kammer war und das Gut Mosonmagyaróvár der Habsburger verwaltete. Der Entwurf stammt vermutlich von Jakob Fellner. 1813 gelangte das Schloss durch Kauf in den Besitz von Graf Imre Esterházy. Die Familie Esterházy beherbergte Anton Grigorjevics Rubinstein im Jahr 1847. Eine 1959 am Gebäude angebrachte Gedenktafel erinnert daran, dass der berühmte russische Komponist und Pianist in diesem Haus lebte und arbeitete. Heute beherbergt das Haus die französische Botschaft und das Institut Français.

Inventarnummer:

3002

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Pozsony   (Fő tér 7. - Hlavné nám. 7.)