Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Gímes
Gebäude, Struktur
Die Kirche von Gímes wurde erstmals 1411 erwähnt und ab 1623 von Protestanten genutzt. Sie wurde von den Türken schwer beschädigt und erst 1720 renoviert. Der Wiederaufbau der Kirche der Kreuzerhöhung wurde von Pál Forgách unterstützt, doch erhielt das Gebäude seine heutige barocke Form erst zwischen 1759 und 1790 (die alten Merkmale des Turms und des Langhauses aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind noch erkennbar). 1950 wurde ein neues Seitenschiff angebaut, und 1974 fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten statt (die Forgách-Krypta wurde dabei entfernt). Der Altarraum ist geradlinig und mit einer preußischen Kuppel versehen. Die Kirchenausstattung stammt aus dem 19. und 20. Jahrhundert.