Elemér Kőszeghy, Winkler

Elemér Kőszeghy, Winkler

Sonstige - andere

* Rózsahegy, 3. Januar 1882 – † Budapest, 4. September 1954 / Kunsthistoriker, Maler; Er absolvierte das Gymnasium in seiner Heimatstadt. Neben seinem Jurastudium studierte er an der Modellzeichenschule in Wien und anschließend in Budapest. Seine berufliche Laufbahn begann er im Kulturministerium. 1902 ging er mit einem Stipendium nach Rom und später in die Türkei. Von 1908 bis 1914 war er Sekretär der Generalinspektion der Museen. Zwischen 1914 und 1919 leitete er das Museum in Košice und organisierte dort zahlreiche Ausstellungen. Von 1919 bis 1923 lebte er in Tátraszéplak und wurde einer der bedeutendsten Tatra-Maler. Ab 1923 lebte er zwölf Jahre in Levoča, war Direktor des Stadtmuseums und veröffentlichte wertvolle kunsthistorische Studien in der Zeitschrift „Szepesi Híradó“, deren Chefredakteur er zeitweise war. Damals entdeckte er die alten Wandmalereien der Kirche in Szepesdaróc, die er fachmännisch restaurierte. 1939 wurde er Direktor des Museums für Angewandte Kunst und ging 1946 in den Ruhestand. Er malte naturalistische figurative Kompositionen und Landschaften. 1930 hatte er eine Gruppenausstellung in Késmárk. Seine Forschungen zur ungarischen Goldschmiedekunst sind von epochaler Bedeutung. Seine Hauptwerke: Ungarische Goldschmiede vom Mittelalter bis 1867 (auch in deutscher Sprache), 1936; Moderne Maler und Bildhauer von Szepes, 1937; Denkmäler von Košice, 1939.

Inventarnummer:

12469

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Poprád (Mateóc)