Ein Speerbaum zum Gedenken an die deportierten Menschen von Ciliziňárad
Statue, Denkmal, Gedenktafel
Bei der Volkszählung in Csiliznyárad im Jahr 1946 gaben 744 Personen an, ungarischer Staatsangehörigkeit zu sein. Auf dieser Grundlage wurde Ende 1946 eine Liste derjenigen erstellt, die zur Zwangsarbeit in die Tschechische Republik deportiert wurden. Am 22. Januar 1947 wurden 79 Mitglieder aus 14 Familien des Dorfes zur Zwangsarbeit verschleppt. Die Gemeindeverwaltung gedachte dieses Ereignisses am 11. Juli 2007. Im Rahmen des Dorffestes wurde vor dem Gemeindehaus der Grabstein des Csicsó-Schnitzers Géza Nagy eingeweiht, auf dem die Namen der aus der Siedlung deportierten Csiliznyárad-Bewohner zur Zwangsarbeit eingraviert sind.