St.-Stephans-Kirche, Galánta
Gebäude, Struktur
Die erste Kirche in Galánta wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Ihr Schutzpatron war König Stephan. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut, zuletzt Mitte des 18. Jahrhunderts. Trotzdem initiierte der damalige Pfarrer János Horváth Ende der 1780er Jahre den Bau einer neuen Kirche. Der Grundstein wurde am 22. Juni 1797 in feierlichem Rahmen gelegt. Anwesend waren die Geistlichen des Bezirks Szent-Szent, der Generalvikar des Erzbistums, Ignác Violt, und der aus Galánta stammende Kanoniker von Esztergom, Archidiakon von Komárom. Der reich verzierte, gesegnete Grundstein des neuen Kirchengebäudes, eine beschriftete Marmorplatte, wurde von dem betagten Ferenc Galgóczy 2,4 Meter tief in das ausgehobene Fundament eingelassen. Die Predigt hielt der Pfarrer von Zsigárd, József Bélik, anschließend zelebrierte der Erzbischöfliche Vikar eine Festmesse am vorgesehenen Standort des Hauptaltars. Nach der Feier wurden die Gäste von Graf Erzsébet Esterházy, Antal Galgóczy und Pfarrer Sándor Alagovich bewirtet. (Alagovich wurde später Regent des Priesterseminars in Pest und anschließend Bischof von Zagreb.) Die zweitürmige, einschiffige Kirche im klassizistischen Stil wurde im November 1800 fertiggestellt. Schutzpatron der Kirche war erneut König Stephan. Die Weihe erfolgte jedoch erst am 29. September 1805 durch den Vikar des Erzbischofs, József Ignác Vilt. Die Reliquien der Märtyrer Severinus und Simplicius wurden in den Altarraum eingesetzt. Seitdem wurde die Kirche mehrmals umgebaut und renoviert.