Károly Klöckners Kirchenorgel
Sonstige - andere
Die älteste bekannte Orgel in Pográny war eine siebenregisterige Orgel. Sie wurde erstmals 1767 erwähnt, hatte aber einen älteren Ursprung. Das Kirchenbesuchsregister jener Zeit erwähnt auch den örtlichen Organisten, den 30-jährigen Ferenc Török aus Gúta, dessen Bruder Miklós ihm oft half. 1798 wird eine weitere Orgel erwähnt, die fünf Register besaß und aus Nagyszombat hierher gebracht worden war. 1828 wird in den Einträgen ebenfalls eine fünfregisterige Orgel erwähnt, deren Herkunft jedoch mit Kovácsfalva in Verbindung gebracht wird, sodass sie jünger sein muss. Orgelreparaturen sind ab 1797 bekannt, als das Instrument mit neuen Schläuchen ausgestattet wurde, und 1809 wurden 12 Forint für eine Reparatur bezahlt. Die heute noch erhaltene Orgel wurde 1837/38 hierher gebracht. Sie wurde von Károly Klöckner (Klökner, Klokner), einem aus Bratislava stammenden Orgelmeister österreichischer Herkunft, erbaut. Die Mittel für den Bau stammten aus den 650 Pengő Forint des Hauptkapitels von Esztergom und des Domkapitels von Nyíregyháza. Der Meister (den Quellen zufolge ein „anständiger Organist aus Bratislava“) begann die Arbeiten am 16. Oktober 1837 und vollendete sie im darauffolgenden Jahr. Die Uraufführung fand am Gründonnerstag, dem 24. Mai 1838, statt. Die Inschrift auf dem Orgelbauer lautet: Carl Klökner, Orgelbauer in Pressburg 1838. Die Orgel musste jedoch mehrmals repariert werden; 1867 kostete die Reparatur 7 Forint, 1889 5 und 10 Forint. Auch im 20. Jahrhundert wurde sie mehrfach überholt. Zunächst wurde die Orgel 1923 von József Meyer repariert, 1984 erfolgte eine umfassende Überholung. Nach der Revolution von 1989 beschloss der Kirchenrat, die nicht mehr spielbare Orgel zu renovieren. Damals wurde sie durch ein kleineres Harmonium ersetzt. In den 1990er Jahren wurde die Orgel mit Spenden der Gemeinde repariert, die Pfeifen wurden gereinigt und einige vom ortsansässigen Orgelbauer János Andocs neu angefertigt. Die Orgel wurde wieder in Betrieb genommen, und László Pindes übernahm das Kantorenamt. Um 2010, als die Kirche gestrichen wurde, erhielt die Orgel neue, leuchtendere Farben. Ihr aktueller Zustand erfordert erneut eine Generalüberholung (nicht alle Register sind funktionsfähig), und sie wird derzeit von dem aus Polen stammenden Orgelbauer Tomasz Strzębała gespielt.