St. Joseph Katholische Kirche
Gebäude, Struktur
Die römisch-katholische Kirche wurde 1764 zu Ehren des Heiligen Josef im barocken und klassizistischen Stil erbaut. Ihre Ausstattung stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Vermutlich wurde sie um 1637 aus Holz errichtet, das bis 1672 von der reformierten Kirche genutzt wurde. 1713 wurde sie wiederaufgebaut und mit Schindeln gedeckt. Sie besaß keinen Turm, sondern einen Glockenturm vor der Kirche. 1753 wurde sie erneut als Ruine geführt. 1756 wurde sie auf Initiative von József Keglevich mit einer zweigeteilten barocken Orgelempore neu erbaut. Der Schutzpatron der Kirche ist der Heilige Josef. Am 16. Februar 1903 brannte sie zusammen mit 39 Häusern durch Brandstiftung nieder. Die Glocken stürzten herunter, blieben aber unbeschädigt. Sie wurde am 23. August 1903 erneut geweiht. Die Schindeln wurden um 1930 erneuert. Die letzten Instandsetzungen erfolgten 1950, 1972 und 1994. Bereits 1645 wurde die Kirche vom Bischof von Rozsnya zum Wallfahrtsort erklärt, und Pilgerfahrten wurden erlaubt. Sie ist auch heute noch ein Wallfahrtsort und nach Barka der zweitgrößte Wallfahrtsort im östlichen Hochland. Die Einwohner von Torna, die den 15. September feiern, pilgern dorthin, um Vergebung zu erlangen.