Kapitalentnahme

Kapitalentnahme

Sonstige - andere

Es ähnelt dem Busó-Umzug, einem traditionellen Volksbrauch mit langer Geschichte, der üblicherweise am Aschermittwoch, dem Ende des Karnevals, stattfindet. Hauptzweck ist es, dass die Trommler Winter und Kälte vertreiben und sich mit ihren unterhaltsamen Tänzen verabschieden. In den Trommelgruppen gehen die ersten Trommler in der Regel voran, gefolgt vom Brautpaar, dann dem Schreiber, dem Hühnerkorbträger und den Trommlern, die schließlich von der Band und den Trommlern am Ende des Zuges gefolgt werden. Dabei ziehen sie, begleitet vom Klang des Akkordeons, durch die Straßen des Dorfes, rufen und wälzen sich manchmal zum Vergnügen. Wo immer sie eine offene Tür finden, betreten sie den Hof. Die Dorfbewohner heißen die Trommler herzlich willkommen, bewirten sie in ihrem Hof und bieten ihnen Erfrischungsgetränke und Karnevalskrapfen an. Sie legen Eier, Speck, Wein und Schnaps in ihre Körbe, und der Schreiber notiert sorgfältig, wer was gegeben hat. Die gesammelten Spenden werden auf einem traditionellen Fest namens Pocita verzehrt. Der Streich mit der alten Jungfer hat zwar mit dem Tuk-Tuk zu tun, doch dieser Brauch ist fast ausgestorben. Er ist ein spöttischer Brauch in Dorfgemeinschaften, die die Ehe als einzig richtige Lebensweise ansehen. Er richtet sich gegen heiratsfähige Mädchen, die bis zum Karneval, also dem Ende der Heiratssaison, noch nicht verheiratet sind. Zu dieser Zeit wird dem Mädchen ein Holzscheit oder ein kleiner symbolischer Gegenstand umgebunden, den sie eine bestimmte Strecke ziehen muss. Heute übernimmt das Tuk-Tuk diese Aufgabe. Traditionen waren mir schon immer wichtig, deshalb wünsche ich mir, dass das Tuk-Tuk in die Sammlung lokaler Kulturgüter aufgenommen wird. Es bringt die Menschen im Dorf zusammen, und dieser Brauch bereitet allen Freude.

Inventarnummer:

13840

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Vágfarkasd, Farkasd