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Schloss Kalnoky

Das Schloss Kálnoky in Csicsó ist eines der bedeutendsten historischen Denkmäler in Csallóköz und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts reicht. Seine Grundsteine wurden in den 1630er Jahren von Pál Zichy gelegt, und Graf István Zichy I. vollendete den Bau des Schlosses 1659, nachdem er die königliche Erlaubnis zum Bau einer Festung in Csicsó erhalten hatte. Das Gebäude war ursprünglich von einer rechteckigen Burgmauer mit vier Eckbastionen, einem zweistöckigen Palastgebäude in der Mitte und einem hohen Wachturm umgeben. Die Arkadengänge des Innenhofs und der achteckige Turm mit Zwiebeltürmen trugen die charakteristischen Merkmale der damaligen Adelsresidenzen. Mehrere Katastrophen führten zu erheblichen Veränderungen in der Geschichte des Schlosses. Es wurde 1764 durch eine Überschwemmung zerstört und kurz darauf durch einen Brand beschädigt. Im Zuge der Restaurierung im Jahr 1776 wurde die südliche Burgmauer abgerissen und das Gebäude im Stil des Spätbarock umgestaltet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgten unter der Leitung von István V. Zichy weitere Modernisierungen, die das Gebäude mit klassizistischen Elementen bereicherten. Die Burg erlebte ihre Blütezeit Mitte des 19. Jahrhunderts, als sie 1855 auch von Kaiser Franz Joseph I. besucht wurde.

Die Burg war der Sitz der Familie Zichy und wurde später durch Heirat mit den Familien Waldstein-Wartenberg und Kálnoky verbunden. Der Name Kálnoky geht auf Terézia Zichys Ehemann, Graf János Waldstein-Wartenberg, und dessen zweite Frau, Adél Kálnoky, zurück, nach der die Burg ihren heutigen Namen erhielt.

Die Geschichte der Burg nahm im 20. Jahrhundert eine neue Wendung. Nach der Machtergreifung der Kommunisten wurde das Gebäude verstaatlicht und bis 1983 als Schule genutzt. Obwohl dadurch sein Fortbestand gesichert war, wurden die ursprünglichen architektonischen Werte erheblich verändert oder gingen verloren. Nach dem Regimewechsel 1992 wurde das Gebäude gemäß dem Restitutionsgesetz an den Nachkommen Graf Alajos Kálnoky zurückgegeben. In den folgenden Jahren fanden umfassende Renovierungsarbeiten statt, durch die das Schloss seine Würde zurückerhielt. Der wiederaufgebaute Park und das restaurierte Gebäude wurden erneut zu einem wichtigen Zentrum des kulturellen Lebens des Dorfes und der umliegenden Region.

Das Schloss Kálnoky in Csicsó ist heute eines der bedeutendsten historischen Denkmäler von Csallóköz und bewahrt die aristokratische Vergangenheit und das kulturelle Erbe der Region mit ihrer jahrhundertealten Geschichte.

Das Schloss Kálnoky in Csicsó wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verstaatlicht und diente bis 1983 als Schule. Nach dem Regimewechsel 1992 wurde das Gebäude gemäß den Restitutionsgesetzen an den Nachkommen der historischen Gutsbesitzerfamilie, Graf Alajos Kálnoky, zurückgegeben. Der Graf begann mit jahrelangen Renovierungsarbeiten, in deren Verlauf er das Schloss in einen Zustand zurückversetzte, der seiner früheren Pracht würdig war. Der wiederhergestellte Park und der restaurierte Gebäudekomplex wurden nicht nur zum Zuhause der Familie, sondern spielten auch eine wichtige Rolle im Leben der örtlichen Gemeinschaft.

Heute ist Graf Alajos Kálnoky immer noch der Besitzer des Schlosses und hält sich regelmäßig mit seiner Familie in Csicsó auf. Durch die Pflege des Anwesens und des Schlosses bewahrt die Familie Kálnoky nicht nur ihr eigenes Erbe, sondern trägt auch zum Erhalt der historischen und kulturellen Werte von Csallóköz bei.

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Csicsó