Joseph und Maria gingen zu Besuch
Lied
1. Josef und Maria zogen los,
eines Tages, spät am Abend, kamen sie in Bethlehem an,
sie waren müde, staubig und hungrig,
nirgends öffnete sich eine Tür, sie klopften vergeblich.
2. Sie gingen in die Stadt, sie gingen von Haus zu Haus,
–, Würde man dem Gesalbten eine einfache Unterkunft gewähren?
Maria war im neunten Monat,
jeden Tag wartete sie auf die Geburt ihres Sohnes.
3. Ihr zitterndes Herz war traurig und klagte:
–, „Was sollen wir tun, Liebes“, sagte Josef, seine geliebte Maria,
ich frage mich, wo und bei wem wir Unterschlupf finden könnten,
wo könnten wir uns verstecken, damit ich Frieden mit dir finden könnte.
4. Dieser Mann hat ein sehr schönes Haus.
Lasst uns es versuchen, vielleicht gibt er uns eine Unterkunft für die Nacht.
Sie fragten demütig, und der reiche Mann antwortete:
Habt ihr viele Pferde und viel Geld bei ihm?
5. Wir haben nichts außer einem Ochsen und einem guten Esel.
Kommt, seht sie euch an und überzeugt euch selbst.
–, Ich sehe, wer ihr seid, aber dies ist ein Herrenhaus.
Hier ist kein Platz für die Armen.
6. Sie gingen zu einem anderen, immer noch hoffnungsvoll.
Sie baten um eine Unterkunft für die Nacht gegen mehr Geld.
–, Ich gebe einem Fremden keine Unterkunft.
Er sagte barsch zu ihnen: –, Grabt weiter.
7. Ein Mann ging dorthin und schimpfte mit Josef: „Dieses arme Geschöpf, sag mir, wo trägst du es hin? Schäm dich nicht, du herzloser Bauer! Denn er kann es nicht mehr ertragen, selbst ein Blinder sieht es.“ 8. „Ich sehe einen leeren Stall in der Nähe. Lass uns dorthin gehen, mein Lieber, lass uns auf Gott vertrauen.“ Maria antwortete nicht, sie nickte ihm nur zu. Ihr Herz war traurig, ihre Stunde war nah. 9. In jener Nacht, kurz vor Mitternacht, gebar sie ihr Kind in einem einfachen Strohbett. Was sollte sie mit ihm tun, wie sollte sie ihn zudecken? Seine Kleider hatten kein Fell, was hielt ihn warm? 10. Er nahm es und legte es behutsam in die Krippe. Sein kleiner Körper ruhte auf etwas Heu. Ein Stein diente als Stütze für seinen Kopf. So wurde Jesus geboren – der Retter der Welt.
eines Tages, spät am Abend, kamen sie in Bethlehem an,
sie waren müde, staubig und hungrig,
nirgends öffnete sich eine Tür, sie klopften vergeblich.
2. Sie gingen in die Stadt, sie gingen von Haus zu Haus,
–, Würde man dem Gesalbten eine einfache Unterkunft gewähren?
Maria war im neunten Monat,
jeden Tag wartete sie auf die Geburt ihres Sohnes.
3. Ihr zitterndes Herz war traurig und klagte:
–, „Was sollen wir tun, Liebes“, sagte Josef, seine geliebte Maria,
ich frage mich, wo und bei wem wir Unterschlupf finden könnten,
wo könnten wir uns verstecken, damit ich Frieden mit dir finden könnte.
4. Dieser Mann hat ein sehr schönes Haus.
Lasst uns es versuchen, vielleicht gibt er uns eine Unterkunft für die Nacht.
Sie fragten demütig, und der reiche Mann antwortete:
Habt ihr viele Pferde und viel Geld bei ihm?
5. Wir haben nichts außer einem Ochsen und einem guten Esel.
Kommt, seht sie euch an und überzeugt euch selbst.
–, Ich sehe, wer ihr seid, aber dies ist ein Herrenhaus.
Hier ist kein Platz für die Armen.
6. Sie gingen zu einem anderen, immer noch hoffnungsvoll.
Sie baten um eine Unterkunft für die Nacht gegen mehr Geld.
–, Ich gebe einem Fremden keine Unterkunft.
Er sagte barsch zu ihnen: –, Grabt weiter.
7. Ein Mann ging dorthin und schimpfte mit Josef: „Dieses arme Geschöpf, sag mir, wo trägst du es hin? Schäm dich nicht, du herzloser Bauer! Denn er kann es nicht mehr ertragen, selbst ein Blinder sieht es.“ 8. „Ich sehe einen leeren Stall in der Nähe. Lass uns dorthin gehen, mein Lieber, lass uns auf Gott vertrauen.“ Maria antwortete nicht, sie nickte ihm nur zu. Ihr Herz war traurig, ihre Stunde war nah. 9. In jener Nacht, kurz vor Mitternacht, gebar sie ihr Kind in einem einfachen Strohbett. Was sollte sie mit ihm tun, wie sollte sie ihn zudecken? Seine Kleider hatten kein Fell, was hielt ihn warm? 10. Er nahm es und legte es behutsam in die Krippe. Sein kleiner Körper ruhte auf etwas Heu. Ein Stein diente als Stütze für seinen Kopf. So wurde Jesus geboren – der Retter der Welt.