Jókai-Statue in Komárno

Jókai-Statue in Komárno

Gedenkstätte

Mór Jókai, der wohl berühmteste Sohn Komároms, wurde am 18. Februar 1825 geboren. In vielen seiner Werke verewigte er Komárom, die Geschichte der Stadt, ihre Einwohner, Kaufleute und Seeleute.

Nach dem Tod des Schriftstellers im Jahr 1904 regte die Bevölkerung Komároms an, ihm zu Ehren ein Denkmal zu errichten. Auf Aufruf des Komáromer Lapok begann 1906 die Spendenaktion. Das gesammelte Geld wurde jedoch für die Kriegsanleihe verwendet, und später konnte das Denkmal aus politischen Gründen nicht errichtet werden. Schließlich genehmigten die tschechoslowakischen Behörden 1936 eine weitere Spendenaktion, bei der die benötigte Summe innerhalb eines Jahres zusammenkam.

Den Wettbewerb des Jókai-Vereins gewann Gyula Berecz mit seiner Darstellung Jókais als Geschichtenerzähler in historischer Kleidung. Die Bronzestatue wurde in Prag gegossen, ihr Sockel aus Haraszti-Kalkstein von Viktor Komáromi. Der Grundstein wurde am 20. Juni 1937 gelegt, die feierliche Übergabe (bei der auch der damalige tschechoslowakische Ministerpräsident Milan Hodža eine Rede hielt) fand am 28. November statt. Nach 1945 wurde auch diese Statue entfernt, aber sie war die erste der gestürzten Statuen, die 1952 an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht wurde.

Seine Statue steht vor dem Donaumuseum.

Jahreszahl:

1937. november 28.

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Gedenkstätte

Gemeinde:

Komárom