John Folba
Sonstige - andere
* Morvaszentjános, 31. August 1880 – † Budapest, 5. November 1967 / Römisch-katholischer Felddiakon, Generalmajor, Statistiker; Er studierte an der Rechtsakademie Bratislava und anschließend Musik in Wien. Sein Theologiestudium schloss er in Esztergom ab, wo er am 24. Juni 1903 zum Priester geweiht wurde. Er war Kaplan in Kistapolcsány und anschließend als Erzieher im Haushalt des Grafen István Weinckheim in Nagylévárd tätig. Ab 1909 lehrte er am Offiziersausbildungsinstitut in Timișoara und leitete die Altarbruderschaft Temesvár. Von 1914 bis 1918 war er Feldkaplan in Limanova. Ab 1918 lehrte er am Offiziersausbildungsinstitut in Budapest und war von 1923 bis 1926 Felddiakon in Budapest. Ab 1926 war er Büroleiter des Feldbistums in Székesfehérvár. Er entwickelte das ungarische und internationale Personenkennziffersystem. Zwischen 1920 und 1927 sammelte er die Militärregister in Ungarn und ließ etwa 14.000 Bände des gemeinsamen Armeematerials zu Ungarn aus Wien nach Ungarn bringen. Er war Experte für kirchlich-militärische und internationale Register der jeweiligen Landessprachen sowie für die dazugehörige Privatrechtsgeschichte. 1940 ging er in den Ruhestand, übte aber bis zum 15. Oktober 1944 die Aufgaben eines Kaplans der Leibgarde des Gouverneurs aus. Seine Hauptwerke: Der Leitfaden der Seensprache, 1927; Moderne historische Perspektive, 1942.