John Sebor
Sonstige - andere
* Facskó, 27. Dezember 1890 – † Sopron, 26. Februar 1965 / Forstingenieur, Universitätsprofessor; sein Vater war Oberförster. Er absolvierte seine Grundschulbildung in Barka, Kreis Gömör, und seine Sekundarschulbildung am Gymnasium in Zenta im Jahr 1909. 1913 erwarb er sein Diplom an der Berg- und Forstakademie in Selmecbánya. Zwischen 1913 und 1918 war er in der staatlichen Forstverwaltung (Orsova, Lugos, Besztercebánya) tätig und befasste sich hauptsächlich mit dem Bau kleiner Forstbahnen. Ab 1918 arbeitete er am Institut für Geodäsie der Selmec-Akademie zusammen mit Sándor Jankó (®Selmecbánya), und nach Jankós Tod wurde er 1923 Leiter des Instituts in Sopron. Von 1925 bis 1927 schloss er zudem ein Studium der Geotechnik an der Technischen Universität Wien ab. 1944 verhinderte er die Verlegung der Universität Sopron nach Deutschland durch die Pfeilkreuzler. 1948 war er Präsident des Nationalen Forstvereins und 1962 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Sopron verliehen. Er erkannte früh die Bedeutung der Photogrammetrie32 für die Forstwirtschaft und führte sie als eigenständiges Lehrfach ein. In seiner beruflichen Tätigkeit befasste er sich vorwiegend mit Vektorausrichtung und Photogrammetrie. Seine Hauptwerke: Doppelt orientierte Polygonlinien mit vektoranalytischen Berechnungen (In: Forstwirtschaftliche Experimente), 1929; Photogrammetrie im Dienste der Forstwirtschaft, 1930; Vektorausrichtung, 1937; Allgemeine Geodäsie I-II, 1953, 1955 Untersuchungen zur Photogrammetrie, 1959.