István Kovacs, B.
Sonstige - andere
* Rimaszombat, 4. Juli 1953 – / Archäologe, Ethnograf, Lokalhistoriker; Nach seinem Schulabschluss in Košice erwarb er 1977 einen Abschluss in Ethnografie und Archäologie an der ELTE BTK in Budapest und promovierte dort später in Geisteswissenschaften (1985). Von 1977 bis 1988 war er Archäologe und Museologe am Gömör-Museum in Rimaszombat und anschließend von 1988 bis 1990 Leiter des Heimatwissenshauses in Rimaszéc. Von 1990 bis 1994 leitete er das Gömör-Museum in Rimaszombat und war danach von 1995 bis 1999 Professor an der Konstantin-Philosophen-Universität in Nitra. Später (2000–2002) war er Archäologe am Gömör-Kishonti-Museum. Seit 2002 ist er Direktor der Wissenschaftlichen Sammlungen der Slowakischen Reformierten Kirche in Rimaszombat. Er ist der Wiederbegründer und Präsident des Museumsvereins Gömör-Kishonti (seit 1990) und Gründungsherausgeber der Zeitschrift „Gömörország“. Unter seinen archäologischen Ausgrabungen sticht die Ausgrabung des kupferzeitlichen Friedhofs an der Grenze zu Méhi hervor. Seine Forschungen zur Volksdichtung haben Erkenntnisse im Bereich der Individualitätsforschung hervorgebracht. Seine wichtigsten Auszeichnungen und Ehrungen: der Ferenc-Széchényi-Preis des Ministeriums für Nationales Kulturerbe in Budapest (2001), die Silberne Plakette der Regierung der Slowakischen Republik (2003) und der Posonium-Literaturpreis (2004). Seine Hauptwerke: „Tonbrot. Kapitel aus der Geschichte des Tonhandwerks in Gömör und Kishonti“, 2001. Die Triade der Götter und ihr Volk 2002; Gömörologie. Schriften zur Vergangenheit und Gegenwart der historischen Komitate Gömör und Kishont, 2003; Gömörország. Die Gesichter einer Landschaft in Fakten, Bildern und Gedanken, 2004.