István Horvath
Sonstige - andere
* Makó, 18. Dezember 1885 – † Ipolyság, 27. Juni 1941 / Historiker, Lehrer, Archäologe; Er absolvierte seine Grund- und Sekundarschulbildung in seiner Heimatstadt. 1907 promovierte er an der Technischen Universität Budapest in Geschichte. Fünf Jahre lang wirkte er an den archäologischen Ausgrabungen von Aquincum mit, bevor er als Lehrer tätig wurde. Zunächst unterrichtete er Ungarisch, Latein und Geschichte in Trsztena im Komitat Árva, dann von 1915 bis zu seinem Tod am Staatlichen Gymnasium Ipolyság. Als die Oberstufe des Gymnasiums Ipolyság 1919 aufgrund des Kaiserwechsels von 1918 geschlossen wurde, konnte der Unterricht dort dank seines Engagements wieder aufgenommen werden. Neben seiner Lehrtätigkeit betrieb er auch lokalgeschichtliche und archäologische Forschungen in Ipolyság und Umgebung (Horvátin, Tompán und Ipolyhídvég). Die Ergebnisse fasste er in seinem rund 800-seitigen Werk „Ipolyság-Gedenkbuch“ zusammen. Er war Vorsitzender mehrerer sozialer und gemeinnütziger Organisationen (Pfarrschulvorstand, Ortsgruppe der Hanza-Kooperative, Katholischer Jungenverein). Gemeinsam mit seinen Lehrerkollegen gründete er den Pfadfinderverein Ipolyság.