Das Grabmal der Irma von Spanien

Das Grabmal der Irma von Spanien

Friedhöfe, Grabsteine, Grabstätten

Irma Spányi, eine Sängerin, wurde 1860 in Bratislava geboren. Ihr Vater Károly, ein Jurist und Major der 48. Ungarischen Armee, starb am 16. April 1886. Ihre erste Ausbildung erhielt Irma unter der Schirmherrschaft von Baronin Kray-Wenckheim, anschließend wurde sie am Nationaltheater in Wien von Frau Adél Passy-Cornet unterrichtet. Sie spielte Bratsche, eroberte aber auch die Mezzosopran-Höhe als Pamina („Die Zauberflöte“) und debütierte am 17. August 1880 am Nationaltheater. Nach einigen Jahren Engagement war sie nur noch als Gast an der Königlichen Oper Ungarisch zu sehen: vom 18. September bis zum 1. Dezember 1887. Zu ihren Rollen zählten Maffio Orsini („Lucrezia Borgia“), Amneris („Aida“), die Königin von Saba, Azucena („Troubadour“) und Fides („Prophet“). 20. Sept. – 7. Okt. 1888: Recha („Jüdin“), Fides, Ortrud („Lohengrin“). Anschließend sang sie in Deutschland, England, Italien und Frankreich, bereits im Dezember 1886 in Triest, im April 1887 an der Mailänder Scala, im Juli im Covent Garden in London, im Januar 1888 in Genua, im April in Bologna, im Dezember in Parma, im Frühjahr 1889 in Rom, in Moskau und St. Petersburg. 1890/91 sang sie am Panaje-Theater, im November im Covent Garden in London, 1892 in Italien, im Oktober 1894 in Turin. Am 8. und 12. März 1898 war sie Gast der M. Kir. Opera. (Amneris und Carmen) kamen zu dieser Zeit aus Italien. 1899 sang sie die Branganee (Tristan und Isolde) an der Nouveau Théâtre in Paris. Aus familiären Gründen musste sie eine Einladung der Metropolitan Opera in New York ablehnen. Nach ihrer Gesangskarriere kehrte sie nach Bratislava zurück. Ihre autobiografischen Schriften wurden 1926 veröffentlicht. Spányis Schwester Irma Lenke (geb. 1864) sang ebenfalls den Sinitanode. Am 27. und 29. September 1883 gastierte sie im Volkstheater [Elza (Furcsa háboró) und Broniszlava (Koldusdiák)] und war damit die erste Sängerin der Region: 1883 in Szeged mit Vince Nagy, in der Sommersaison in Nagyvárad, 1884 in Debrecen mit Gerő Aradi, dann mit Krecsányi, 1886 in Arad, wo sie sich am 4. Oktober 1887 aus Liebeskummer das Leben nahm. Sándor Somló verabschiedete sich von ihm.“ ; Die sterblichen Überreste von Irma Spányi und ihren Eltern ruhen im Sektor I/2 des Friedhofs.

Inschrift/Symbol:

Spányik / Károly / 1820-1886 / Spányik / Frau Károlyné / 1832-1913 / Irma de Spányi / 1860-1932.

Inventarnummer:

2359

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Pozsony - Malomliget   (Szent András temető - Pray utca - Ondrejský cintorín - Ul. 29 augusta)