Das Denkmal für den Unabhängigkeitskrieg von 1848 in Révkomárom
Statue, Denkmal, Gedenktafel
Das Denkmal befindet sich in der Nähe des Haupteingangs des Friedhofs von Komárom. Lange Zeit war das Massengrab der im Unabhängigkeitskrieg in den Kämpfen um Komárom gefallenen Soldaten auf dem örtlichen katholischen Friedhof durch einen einfachen Hügel gekennzeichnet. Dort hielten sie an Allerseelen eine Gedenkfeier für ihre ehemaligen Kameraden ab. Die Mitglieder des Militärvereins beschlossen auf ihrer Generalversammlung am 12. Dezember 1886, über dem Grab ein Denkmal zu errichten. Die feierliche Einweihung fand am 1. November 1887 statt. Laut der Zeitung „Komárom Lapok“ konnte der Militärverein das aus Süttő-Kalkstein gefertigte Denkmal an diesem Tag ohne jegliche Zeremonie entgegennehmen. Der Zeitung zufolge spielten religiöse Gründe für den Verzicht auf eine Zeremonie eine Rolle. Am Tag der Übergabe erwiesen ehemalige ungarische Soldaten, darunter Győző Szombathelyi, Präsident des Ungarischen Soldatenverbandes, Bürgermeister József Tátray und der reformierte Bischof Gábor Pap – ebenfalls ehemalige ungarische Soldaten –, den Gefallenen am gemeinsamen Grab die Ehre.