Ferenc Holec Ilona Gyepes

Ferenc Holec Ilona Gyepes

Sonstige - andere

21. Oktober 1944, Alsóbodok – / Volkssängerin, Meisterin der Volkskunst; Ilona Holec Ferencné Gyepes wurde am 21. Oktober 1944 in Alsóbodok geboren (manche Quellen nennen auch den alten Namen Holecz). Sie trat oft in verschiedenen Aufführungen an der örtlichen und später der Grundschule in Pográny auf, wo ihr Gesangstalent bereits deutlich erkennbar war. Obwohl sie hervorragende schulische Leistungen erbrachte, erlaubte ihr ihre familiäre Situation kein weiteres Studium. Sie erwarb eine landwirtschaftliche Qualifikation in Pográny, legte das Staatsexamen in Gímes ab und arbeitete anschließend auf dem Hühnerhof in Bodok. 1972 lernte sie den Volksliedsammler Tibor Ág kennen, der Ilona Holec zur Teilnahme am Frühlingswind-Festival ermutigte. Sie gewann den nationalen Vorentscheid. Im selben Jahr wurde die Folkloregruppe gegründet, deren tragendes Mitglied und später deren Leiterin sie wurde. Ilona Holecs bisheriges Werk übertrifft den Durchschnitt bei Weitem. Man sieht sie oft in Gruppen, aber auch als Solistin auf Bühnen im In- und Ausland: bei Militärparaden, Festivals und Volksliedwettbewerben. Sie zählt zu den herausragendsten Sängerinnen der Region Zobor und ist eine vielfache Gewinnerin von Gesangswettbewerben. Sie ist ein wahres Ausnahmetalent, das seine Gesangskunst nicht an einer Musikschule erlernt, sondern sie sich durch die traditionellen Methoden der lebendigen Volkskultur angeeignet hat. Sie schöpft aus reinen Quellen, komponiert aber auch selbst Texte. Sie wurde mit zahlreichen Gold-, Exzellentgold- und Goldpfauenpreisen (2009) ausgezeichnet, erhielt 2002 als einzige Preisträgerin den Nívó-Preis, wurde zur herausragenden Volkskünstlerin von Csemadok ernannt, gewann zweimal den Vass-Lajos-Grand-Prix (1998, 2003) und den Píborpiros-Schöne-Rose-Preis (2003). 2013 erhielt sie vom Bezirksgouverneur ein Dankesschreiben für ihr beständiges und segensreiches Wirken. Am 20. August 2014 wurde ihm der Titel „Meister der Volkskunst“ verliehen. Seit fast einem halben Jahrhundert ist er ein exzellenter und häufig zitierter Informant. Er ist eine unverzichtbare Informationsquelle für Sammler von Volksliedern aus dem Hochland und Ungarn, und Dokumentatoren der Volksliedkultur besuchen ihn immer wieder, denen er stets gerne zur Verfügung steht. In vielen Fällen sammeln Ethnografiestudierende bei ihm Material für ihre Studien. Seine Lieder sind auf zahlreichen Tonträgern erhalten. ; ; Siedlungsorte, die mit seinem Leben verbunden sind: Alsóbodok, Pográny, Gímes

Inventarnummer:

11257

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Abafalva