Heute ist der Gedenktag des heiligen Gregor des Erleuchters.
Lied
Der 12. März ist der St.-Gregor-Tag. An diesem Tag zogen die Kinder – hier allerdings nur die Fünft-, Sechstklässler und die Älteren – mit einem Korb los. Besonders in Erinnerung geblieben ist, dass man damals noch barfuß auf dem Feldweg laufen konnte. Denn es gab noch keine Hauptstraße, nur einen Feldweg zum Dorf. Also gingen wir barfuß auf dem Pfad. Als wir dann ankamen, gingen wir zu dem Haus, zu dem wir gehen sollten. Natürlich begrüßten wir zuerst alle im Hof und begannen dann: „Heute ist der Tag des heiligen Bischofs Gregor“, „Der Namenstag unseres berühmten Lehrers“, „Es scheint ein alter Brauch zu sein, lasst uns zur Schule gehen, wie Gott es will“, „Seht, die Vögel vermehren sich und kommen“ und „Im schönen Sonnenaufgang singen sie viele schöne Lieder“, „Seht, auch wir sind gekommen, um euch freundlich zu bitten“. Sei nicht wütend, sondern gib es einfach in den Korb, damit Gottes Segen und seine heilige Gabe auf deinem Gut ruhe und bis zum Ende der Welt auf deinen guten Absichten bleibe. Lob sei Jesus Christus! Dann riefen sie von drinnen: „Wie viele seid ihr?“ Wir antworteten: „Fünf, sechs oder zehn.“ „So viele es auch sind, lauft hin!“ Das war’s, richtig, etwas aufgepeppt. Also, richtig, so viele Eier, wie sie gaben … aber zu dem Zeitpunkt gaben sie nur Eier. Sie gaben nichts anderes. Das war, richtig, das Essen der Lehrerin. Dann, als wir zur Schule gingen, gab es für uns alle ein gemeinsames Mittagessen, richtig, für die Kinder. Ich weiß, wie viele Eier sie gebraten haben, und das war die Bezahlung.