Martos Landhaus

Martos Landhaus

Landhaus, Handwerkshaus

Aufgrund seiner geografischen Lage war das Dorf recht isoliert von den umliegenden Dörfern. Dies trug unter anderem dazu bei, dass viele Elemente der traditionellen Volkskultur und -architektur in Martos länger erhalten blieben als in den Nachbardörfern. Anfang der 1970er Jahre wurde das erhaltene Bauernhaus Nr. 101 unter Denkmalschutz gestellt und dient seit 1975 als Landhaus für Besucher. Laut Baumeister wurde das traditionelle Dreizimmer-Bauernhaus 1871 von István Nagy erbaut. Die Wände wurden in der sogenannten Schwalbenschwanzmethode aus einem Lehm-Stroh-Gemisch errichtet. Die Fassade besteht aus Flechtwerk, das Dach ist mit Schilf gedeckt. Das Haus umfasste einen Wohnraum, ein Atrium, eine davon abgetrennte Küche sowie eine Speisekammer. Die Speisekammer wurde vom ursprünglichen Besitzer in einen Wohnraum umgewandelt. Angrenzend befinden sich ein Abstellraum (Speisekammer) und ein Stallbereich. Besucher können das „Vorderhaus“ (den Reinraum), die offene Küche und das „Hinterhaus“ (den Hinterraum) besichtigen. Alle drei Räume sind mit farbenfrohen, originalen Martos-Möbeln ausgestattet.

Inventarnummer:

1026

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Martos