Statue von Gyula Jakoby

Statue von Gyula Jakoby

Statue, Denkmal, Gedenktafel

Gyula Jakoby (Košice, 28. März 1903 – Košice, 15. April 1985), ein in Košice geborener ungarischer Maler, zählt zu den bedeutendsten Vertretern der slowakischen Malerei und ist in der Kunstgeschichte auch als „Einsiedler von Košice“ bekannt. 1923 besuchte er die Jenő-Krón-Freischule in Košice und anschließend von 1926 bis 1928 die Ungarische Akademie der Bildenden Künste bei István Réti. Nach dem zweiten Studienjahr kehrte er jedoch nach Košice zurück, wo er fortan bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Von 1938 bis 1944 war er Mitglied der Kazinczy-Gesellschaft, von 1945 bis 1949 der Svojina und ab 1944 des Tschechoslowakischen Künstlerverbandes. Seine Werke befinden sich in allen bedeutenden slowakischen öffentlichen Sammlungen sowie in einigen ungarischen Museen. Die Gipsversion von György Bartusz’ lebensgroßer Bronzestatue, die den gebrechlichen, alten Meister darstellt, entstand ursprünglich 1980, noch zu Jakobys Lebzeiten. Zwei Jahre später wurde sie in Bronze gegossen und im Innenhof des Museums der Ostslowakei in Košice aufgestellt (das Museum wurde 1991 nach Gyula Jakoby benannt und beherbergt seitdem seine Dauerausstellung). Im Jahr 2000 wurde die Statue in der Szathmáry-György-Straße, unweit der St.-Elisabeth-Kathedrale, platziert. Die Statue, die auf einem Sockel steht, der lediglich für statische Stabilität sorgt, fügt sich harmonisch in das Treiben der Fußgängerzone ein und verleiht der oft utopisch anmutenden Verschmelzung von Hochkunst und Alltag eine besondere Bedeutung.

Inschrift/Symbol:

Gyula Jakoby/ Maler/ 1903 - 1985/ Geschenk des Bildhauers György Bartusz/ Gegossen und aufgestellt von der Altstadtgemeinde/ im Jahr 2000

Inventarnummer:

1651

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Kassa - Óváros   (Szathmáry György utca - Alžbetina ulica 3.)