György Bohus (Szenitzky)

György Bohus (Szenitzky)

Sonstige - andere

* Bánya Biszterce, 1687 – † Késmárk, 23. Mai 1722 / Geograph, Direktor eines lutherischen Gymnasiums; ; Er begann seine Studien in seiner Heimatstadt und studierte anschließend auch in Késmárk. 1707 nahm er ein Studium an der Universität Wittenberg auf, wo er Geographie, Geschichte, Philosophie und Theologie studierte. 1710 wurde er Lehrer in Selmecbánya, dann stellvertretender Rektor des dortigen Gymnasiums und ab 1711 dessen Rektor. Nach dem Abklingen der damals wütenden Pestepidemie zog er nach Késmárk, wo er Rektor des Gymnasiums und Stadtpfarrer wurde. Er verfasste die Geschichte des Komitats Szepes, die Mátyás Bél in seinen Prodromus aufnahm. Er stand in regem Briefwechsel mit dem Verfasser der Notitia und pflegte auch engen Kontakt zu Mátyás Béls engstem Mitarbeiter, György Buchholtz Jr. Die Geschichte der Stadt Késmárk blieb handschriftlich erhalten und wurde von dem Jesuitenpater Karl Wagner in seinem 1773 in Wien erschienenen Buch „Analecta scepusii“ verwendet. Er interessierte sich zudem für die Topographie und Tierwelt der Tatra und unternahm oft längere Wanderungen mit seinen Schülern in der Umgebung von Késmárk. Auch erforschte er selbst mehrere Höhlen, in denen er die Überreste eines Höhlenbären fand.

Inventarnummer:

11357

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Kisszabos