Grüße aus Vága
Postkarte
Eine alte Urkunde, die Vága betrifft, wurde um den 27.–31. Mai 1326 verfasst. Darin bezeugt das Kapitel von Esztergom, vertreten durch den Propst Theophil, dass Gergely Comes, Sohn des Gergely Gyarmati, das Dorf Vága im Bezirk Bratislava mit allen dazugehörigen Rechten, Nebengütern, Mühlen und allem, was sich dort befindet, an Bolesló, Erzbischof von Esztergom, zur Begleichung seiner Schulden abtritt. Diese Urkunde belegt, dass Gergely das Dorf Vága zu einem Kaufpreis erwarb, als es in seinen Besitz gelangte; der genaue Zeitpunkt geht aus der Urkunde jedoch leider nicht hervor. Erzbischof Bolesló Piaszt erwarb mehrere Güter und kaufte sie für das Erzbistum Esztergom zurück, das damals die bedeutendste kirchliche Institution des Landes war. Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Dorfes Vága besaß das Erzbistum Esztergom bereits Güter in der Gegend. Am 28. August 1283 schenkte König Ladislaus dem Erzbischof von Esztergom, Lodomér, das Land der Bratislavaer Burg Ouun (heute Óny, slowakisch: Únovce), die sich neben dem erzbischöflichen Anwesen Zerdahel (heute Dolná Streda, slowakisch: Dolná Streda) befand. Zum Zeitpunkt des Erwerbs von Vága waren Dolná Streda und Óny bereits Eigentum des Erzbistums.