Grabmal von József Kriegler
Friedhöfe, Grabsteine, Grabstätten
An der Seite der katholischen Kirche in Tardoskeddi befinden sich vier Priestergrabsteine. Auf der obersten, aus grauem Granit gefertigten Ikone in Form eines Obelisken ist der Name József Kriegler zu lesen. József Kriegler, katholischer Priester, geboren am 27. November 1825 in Pest, wo er das Gymnasium abschloss, bevor er nach Bratislava zum Emericanum ging. Von 1841 bis 1842 studierte er Philosophie in Nagyszombat und von 1843 bis 1844 Theologie an der Universität Wien. Er wurde am 12. November 1848 zum Priester geweiht. 1850 war er Kaplan in Nagy-Maros bei Buda. 1852 wurde er Religionslehrer am Budaer Hauptgymnasium in Pest, 1854 Direktor der katholischen Grundschulen in Buda und am 2. Januar 1867 Abt des Andreasklosters bei Visegrád. Am 1. Juni 1870 wurde er Pfarrer und später Distrikt-Alespere in Tardoskedden, wo er am 16. Juli 1876 starb. Er verfasste zahlreiche Artikel und Festreden, zumeist in deutscher Sprache. Seine Rede war im Jahresbericht der Grundschulen in Buda enthalten (1856: Ansprache des Direktors an die Kinder und Eltern anlässlich der Erstkommunion der Familie Schübers). Er redigierte das Katholische Christet vom 5. Februar 1852 bis zum 20. März 1854 in Pest.