Das Grab von Iveta Gálik Gál in Rimaszécs (Balogvölgy)
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Lajos Pósa (1850–1914) aus Nemesradnót war Dichter und Herausgeber und entstammte der Adelsfamilie Pósa. Der Dichter hatte keine eigenen Kinder; seine Verwandtschaft wurde von Erzsébet Homoly in dem 2010 erschienenen Buch „Pósa Lajos élémékezetei – Emléktár“ über die Familien der Geschwister seiner Eltern nachgewiesen. Lajos Pósas Mutter, Mária Kovács (1825–1901), hatte einen Bruder namens Mihály, der im Kindesalter (1830–1841) starb. Laut alten Kirchenbüchern wurde deren Mutter, Ns. Katalin Bodon, nach dem Tod ihres Mannes Mihály Kováts schwanger. Sie nannte den Vater ihres unehelichen Kindes nicht, sondern nahm dessen Namen an: Sándor Bodon (1839–1888). Sie wurde Mária Kovács, die Halbschwester von Tante Marcsa, der Mutter des Dichters, die Julianna Bodon heiratete. ; ; Lajos Pósas Mutter, Mária Kovács‘ Halbschwester Bodon Sándor und ihre Nachkommen; ; Bodon Julianna, die Dénes Bodon heiratete, wurde 1871 geboren. Bodon Julianna, die Dénes Bodon heiratete, hieß Dinánen. Sie hatten fünf Kinder: Bodon Karolina (1889–1903), Bodon Jolán (1894–1902), Bodon Jolán (1903–1981), Bodon Sándor (1906 – starb im Zweiten Weltkrieg), Bodon Lajos (1909–1988). ; ; Bodon Lajos heiratete Júlia Varga, seine Enkelin war Iveta Gál, die früh starb. Er liebte es, bei seinen Großeltern zu wohnen. Später zog er nach Radnót. Er war ein engagierter und hilfsbereiter Mensch, der sich in der Gemeinde einbrachte. Unter Lajos Tóth und später Elemér Tóth arbeitete er im Gemeindehaus. Er war aktives Mitglied der Ortsgruppe Balogvölgy des Vereins Rákóczi. Er starb an seinem Arbeitsplatz im Rathaus von Radnót. Bei seiner Beerdigung nahm Dénes Pósa Jr., der damalige stellvertretende Bürgermeister und Vizepräsident des Vereins, Abschied von ihm. Obwohl er nur noch bis zu seinem Tod in dem 2002 gegründeten Verein mitwirken konnte, wird sein Andenken bis heute bewahrt und in liebevoller Erinnerung behalten.