Die Ruhestätte von László Timkó, einem katholischen Gymnasiallehrer.
Friedhöfe, Grabsteine, Grabstätten
In der Ausgabe des „Rozsnyói Híradó“ vom 25. Dezember 1914 findet sich folgender Bericht: „Der Tod von László Timkó. Sterben ist traurig, doch der Tod ist eine Erlösung, wenn er das Ende eines so langen Leidens bedeutet wie im Fall von László Timkó, einem Lehrer am örtlichen katholischen Gymnasium. Über viele Jahre hinweg schwanden seine körperlichen und geistigen Kräfte, bis dieser talentierte und verdiente Mann, der 41 Jahre alt wurde, am 20. dieses Monats von seinem Leiden erlöst wurde. Als Lehrer arbeitete er zwölf Jahre lang mit großem Ehrgeiz und Gewissenhaftigkeit zur vollen Zufriedenheit seiner Vorgesetzten. Seine Karriere musste er leider vor fünf Jahren aufgeben. Vor 19 Jahren wurde er Priester der katholischen Diözese Rozsnyó. In seiner Funktion als Priester und als Mensch war er eine angesehene und geachtete Persönlichkeit in unserer Gesellschaft. Dies wurde bestätigt am …“ Am 22. dieses Monats fand seine Beisetzung im Hof des Kósa-Schopper-Krankenhauses statt. Zahlreiche Freunde und Bewunderer umgaben seinen Sarg, ebenso wie seine Mitschüler und die Jugendlichen seines Instituts, die sich geschlossen zurückgezogen hatten. Die Trauerfeier wurde von Bischof István Podraczky, Dr. c., dem Großprovost des Domkapitels, mit tatkräftiger Unterstützung der Priester geleitet. Der Chorgesang der jungen Priester fügte sich ebenso harmonisch in die Zeremonie ein wie die ergreifende, tiefgründige und hervorragend formulierte Rede, in der der Religionslehrer Géza Wahlner im Namen der Mitschüler und Freunde des Verstorbenen Abschied nahm. Neben der Familie, dem Lehrerkollegium und den Jugendlichen des katholischen Gymnasiums sowie dem Bistum Roznyó gaben sie eine Kondolenzbekundung zum Tod des Verstorbenen ab. Sein Leichnam ruht in einem Gemeinschaftsgrab für Geistliche links vom Eingang.