Das Grab von William Michaelis

Das Grab von William Michaelis

Friedhöfe, Grabsteine, Gräber

Michaelis Vilmos, Abt des römisch-katholischen Lyzeums, wurde 1829 in Bratislava geboren. Er absolvierte dort sein Lyzeum und seine philosophischen Studien sowie ein Jahr des Theologiestudiums. 1849 besuchte er das Protestantische Theologische Institut in Wien und legte im Winter desselben Jahres in Bratislava das Theologie-Kandidaturexamen ab. Um seine philologischen Studien zu vertiefen, besuchte er anschließend die Universitäten Berlin, Göttingen und Wien und war gleichzeitig als Hauslehrer für eine angesehene Familie tätig. 1853 wurde er zum ordentlichen Lehrer am römisch-katholischen Lyzeum in Bratislava ernannt und war von 1878 bis 1893 dessen Direktor. Von 1878 bis 1895 gehörte er dem Stadtrat von Bratislava an. Auf dem Generalkonzil der römisch-katholischen Kirche in Ungarn 1891–93 vertrat der Evangelische das Lyzeum und war einer der Synodenschreiber. Er trat 1893 in den Ruhestand. Er war ein hervorragender Lehrer und ein verdienter Leiter. Er starb 1905 in Bratislava. Literarisches Werk: Er redigierte das Bulletin der Bratislavaer Filiale des Evangelisch-Lutherischen Lyzeums vom Schuljahr 1878/79 bis zum Schuljahr 1892/93.

Inschrift/Symbol:

VILMOS MICHAELIS, 1829 – 1905, pensionierter Zweig. h. Direktor eines evangelischen Lyzeums – Lehrer, Ritter des Franz-Josephs-Ordens.

Inventarnummer:

1417

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Pozsony - Óváros   (A kecskekapui evangélikus temető - bejárat a Báró Jeszenák János út felől - Šulekova ulica)