Grab des Dichters und Kritikers Péter Vörös
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Er schloss 1965 die High School in Érsekújvár ab. Seit 1970 veröffentlicht er regelmäßig, und seine Werke erschienen in fast zwanzig verschiedenen Zeitschriften. Von 1983 bis 1986 war er Mitglied der Künstlergruppe Iródia. Seine Gedichte wurden in den Anthologien „Our Wanderings Reach the Earth“ (1989), „Anthology of Sin and Evil Poems“ (1993) und „Iródia“ (1994) veröffentlicht. Sein erster eigener Band ist eine Auswahl aus seinem zwanzigjährigen Schaffen, und der Einfluss der Neo-Avantgarde ist in seinen Gedichten spürbar. In seiner Prosa vermischen sich die Genres Erzählung, Essay und Tagebuch, und seine Geschichten hinterfragen den Sinn des Daseins. Sein letzter Band, der 101 Haiku enthält, basiert auf Kontrasten und stellt Existenz und Nicht-Existenz einander gegenüber. In seinen Kritiken und Rezensionen verfolgte er zumeist die Karrieren von Künstlern aus Érsekújvár und Umgebung. Seine literaturkritischen Arbeiten finden sich unter anderem in den Kolumnen von Új Szó und Szabad Újság. Der Ehemann der Schwester des Dichters, István Söreg, ruht im selben Grab wie der Dichter.