Das Grab von László Galambos, einem reformierten Pfarrer

Das Grab von László Galambos, einem reformierten Pfarrer

Friedhöfe, Grabsteine, Gräber

László Galambos war von Juli 1890 bis März 1892 als Hilfspfarrer in Dióspatony tätig. Anschließend, vom 24. September 1893 bis zum 31. Mai 1941, war er der am längsten amtierende Pfarrer der Reformierten Kirche in Rétei. Sein Sohn Zoltán Galambos (Réte, 22. Juni 1894 – Komárom, 29. Januar 1973) war ebenfalls reformierter Pfarrer, Zeitungsredakteur und theologischer Übersetzer. Nach dem Besuch von vier Grundschulen in seinem Heimatdorf ging er als Austauschschüler nach Bratislava, um Deutsch zu lernen. Danach besuchte er das Evangelische Lyzeum und anschließend das Päpstliche Gymnasium, wo er 1915 seinen Abschluss machte. Beeinflusst von der Konferenz des Ungarischen Evangelischen Studentenverbandes in Felsőszeli, entschied er sich für den Priesterberuf anstelle der bis dahin geplanten kaufmännischen Karriere. Er trat in die protestantische theologische Fakultät in Wien ein und erhielt im Sommer 1917 ein Bernhardinum-Stipendium, das ihm die Sommersemester an Universitäten in Deutschland ermöglichte. Ab 1922 unterrichtete er Religion an Mädchenschulen in Budapest. 1923 musste er sich für eine Staatsbürgerschaft entscheiden und wurde daraufhin als Dozent für reformierte Theologie nach Losonc versetzt. 1924 war er zwei Monate lang Kaplan in Komáromszentpéter, einen Monat in Vágfarkasd und ab dem 4. Dezember zweiter Kaplan in Komárom. Vom 13. September 1925 bis 1971 war er Pfarrer in Komárom. Zwischen 1925 und 1929 lehrte er an der Reformierten Theologischen Akademie in Losonc. 1949 wurde unter seiner Leitung der Nationale Reformierte Pfarrerverband gegründet. Er schrieb für den Hoongaarischen Heraut und war bis 1953 Chefredakteur der Kálvinista Szemle und Kalvínske hlasy. Außerdem redigierte er die örtliche Kirchenzeitung Kis tükör.

Inschrift/Symbol:

In der Hoffnung auf die freudige Auferstehung war László Galambos von Galamboki 47 Jahre lang (19. Juli 1860 – 19. Juli 1942) geistlicher Hirte von Réthe. Und seine Gemahlin Jolán Ónódy (1870 – 1951) … Jesus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh 11,25)

Inventarnummer:

302

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Réte   (Református temető)