Das Grab von József Chalupeczky
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
József Chalupeczkys Großmutter war Hebamme in Ógyalla, und sein Großvater erzählte Geschichten über Miklós Konkoly-Thege. Daher rührte wohl sein Interesse an der Geschichte der Siedlung. Er notierte viele interessante Fakten, sammelte Postkarten und war in den 1990er Jahren Gemeindevertreter. Er setzte sich auch für die Gründung eines Regionalhauses ein und beteiligte sich aktiv an der Renovierung der Konkoly-Kapelle. Zudem kümmerte er sich um die Reinigung alter Kirchenbücher (die vermutlich inzwischen verloren gegangen sind) und führte diverse Recherchen in den Dokumenten durch. Er erzählte jungen Leuten (z. B. Architekturstudenten) gern von den Gebäuden und dem Erbe von Ógyalla. Die ältere Generation erinnert sich heute gern an Onkel Józsi, oder wie ihn die Einheimischen nannten, Onkel Pubi. Er sagte uns einmal, wir sollten jedes vom Wind verwehte Papier oder Dokument betrachten, denn wir können nicht wissen, ob es von lokaler historischer Bedeutung ist. Als einmal ein Besucher kam, erzählte er mir, dass die Sternwarte nicht hätte abgerissen werden dürfen (deshalb ist nur der rechte Teil original). Mit einem Bauplan in der Hand erklärte er, dass sie auf Pfählen stand und somit stabil war. Sein Erbe wird von Ernő Veres und seiner Familie bewahrt. Mit der Unterstützung von Ch. József wurden eine pädagogische Abschlussarbeit und einige kleinere Seminararbeiten verfasst (z. B. „Die Kinderwelt eines Dorfes“ – mit Árpád Bagin als Betreuer). Von seinen Manuskripten wurden auch Fotokopien angefertigt; sie befinden sich in Privatarchiven, aber auch im Archiv des Ethnologischen Zentrums in Komárom.