Glockenturm Spišská Sombat

Glockenturm Spišská Sombat

Gebäude, Struktur

Die Häuser und wichtigsten öffentlichen Gebäude der wohlhabendsten Bürger der reichen sächsischen Stadt Spišské Székesfehérvár befinden sich am Hauptplatz, der sein einheitliches mittelalterlich-frühneuzeitliches Erscheinungsbild bewahrt hat. Dazu gehört auch der Glockenturm der Pfarrkirche St. Georg aus dem 13. Jahrhundert, der zusammen mit ihrer fünfpassförmigen Mauer errichtet wurde, aber dennoch separat steht. Der Turm wurde 1588/89 unter der Leitung des Baumeisters Ulrich Matern aus Keszmárk im Renaissancestil erbaut. In dieser Zeit entstanden in Spišské Székesfehérvár viele ähnliche, freistehende Glockentürme, von denen einige ebenfalls von Meister Ulrich geschaffen wurden. Der Glockenturm in Spišské Székesfehérvár gilt als einer der größten. Der Turm wurde zwischen 1668 und 1697 wiederaufgebaut und musste nach dem Brand von 1775 erneut erneuert werden. Die letzte sorgfältige Denkmalrestaurierung fand 2001 statt. Die Wände des Glockengeschosses des quadratischen, geschlossenen, gedrungenen Turms sind in alle vier Himmelsrichtungen mit je drei Fenstern versehen. Im Turm befinden sich vier wertvolle Glocken. Die älteste wurde Mitte des 14. Jahrhunderts in Igló gegossen, die anderen stammen aus den Jahren 1511, 1564 und 1719.

Inschrift/Symbol:

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Inventarnummer:

3390

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Poprád (Szepesszombat)   (Szombati tér - Sobotské námestie)