Glockenturm in Dúlháza (Balogvölgy)
Sakrales kleines Denkmal
Das Dorf am Fluss Balog ist nach Dúl aus der Familie Goroni benannt, der 1378 urkundlich erwähnt wurde. Es gehörte der Familie Kisfaludy und war eine Nebenkirche von Zsíp. Heute besitzt es keine Kirche mehr. Der Glockenturm ist quadratisch und besteht aus einer mit Schiefer verkleideten Eisenkonstruktion mit einer quadratischen Pyramide, die von einem Ringknauf gekrönt wird. Im Inneren befinden sich zwei Glocken. Eine davon ist eine Bronzeglocke mit einem hölzernen Aufsatz und sechs einfachen Ohren. Der Turm befindet sich an einem schwer zugänglichen Ort; nur wenige Wörter und Satzfragmente sind lesbar. ‚‚ANNO D. 1740/FERENC VRAIN. V. /DULHÁZI REMEK” Maße: Durchmesser: 37 cm, Höhe: ca. 27,5 cm; Die andere ist eine rostige Stahlglocke (?), mit 4 einfachen Ösen. Holzkrone. Die Glocke hat eine schlichtere Form, der untere Rand ist nicht so stark gewölbt wie bei anderen Glocken ähnlichen Alters. Sie trägt eine abgenutzte lateinische Inschrift: „Ao 1809…“. Sie wird im Todesfall geläutet.