Die Handwerkskunst von Gergely Németh

Die Handwerkskunst von Gergely Németh

Sonstige - andere

Gergely Németh, ein pensionierter Eisenbahner aus Légen, widmet sich in seiner Freizeit einem interessanten und ungewöhnlichen Handwerk. Schon als Kind liebte er Handarbeiten und fühlte sich zu solchen Tätigkeiten hingezogen. Als kleiner Junge lernte er von seinem Onkel, Weizenähren zu flechten. Anfangs fiel es ihm schwer, doch er gab nicht auf und beherrschte bald alle Kniffe des Flechtens. Zum Flechten müssen unreife Weizenähren verwendet werden. Oft benötigt man dreißig oder mehr Ähren für ein solches Ornament. Onkel Gergely verkauft diese Ornamente nicht, sondern verschenkt sie einzeln an Bekannte, Freunde und Verwandte. Einmal wurde eine Ausstellung seiner Werke veranstaltet. In einer schönen Sammlung wurden Fotos seiner Arbeiten zusammen mit denen anderer bekannter Kunsthandwerker veröffentlicht. Früher fertigte er aus diesen Weizenähren auch Kränze für die Genossenschaft in Légen an. Seitdem wird ein solcher Kranz jedes Jahr vor der Ernte auf dem Altar der örtlichen Kirche ausgestellt. Das ist nicht die einzige handwerkliche Tätigkeit, der Onkel Gergely nachgeht. In seiner Freizeit fertigt er zu Hause auch wunderschöne Halsketten an. Dafür sammelt er reife, wilde Walnüsse, die er mit einer Säge in 1–2 cm dicke Scheiben schneidet. Diese Scheiben weisen natürliche Muster auf.

Inventarnummer:

13843

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Lég