George Henisch

George Henisch

Sonstige - andere

* Bártfa, 24. April 1549 – † Augsburg, 31. Mai 1618 / Doktor der Medizin, Universalgelehrter; ; Auf Kosten seiner Heimatstadt studierte er ab 1566 Philologie und Medizin in Wittenberg, später in Leipzig und Basel. Er verfasste lateinische Gedichte und war auch in Mathematik bewandert, weshalb er 1575 zum Lehrer für Mathematik, Logik und Rhetorik am Augsburger Gymnasium gewählt wurde. Nach seiner Promotion in Medizin (Basel, 12. April 1576) lehrte er an der Universität Basel, praktizierte anschließend als Arzt in Augsburg und ließ sich nach der Heirat mit der Tochter eines dort ansässigen Patriziers dauerhaft in der Stadt nieder. Zwischen 1580 und 1617 war er Direktor des städtischen Gymnasiums. Er veröffentlichte zahlreiche Werke in lateinischer und deutscher Sprache. Die Epitome geographiae veteris et novae ist ein geografisches Thema, das als eine Art physikalische und astronomische Geographie und zusammengefasstes Wissen über die Erde betrachtet werden kann. Darüber hinaus übersetzte er mehrere lateinische Werke, die sich mit Heilkräutern und tierischen Stoffen befassten, ins Deutsche, transkribierte aber auch griechische Autoren ins Lateinische. Sein bedeutendstes Werk ist der Thesaurus Sapientiae et Linguae Germanicae, cum significatione Haebraica, Graeca, Anglica, Hungarica, Italica etc. Pars I. Augustae Vindelicorum, 1616, den er aufgrund seines Todes nicht weiterführen konnte.

Inventarnummer:

11331

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Tavas