George Batta

George Batta

Sonstige - andere

* Rimaszombat, 10. Januar 1943 / Dichter, Dramatiker, Herausgeber; ; Abschluss in Tornalján (1959), Abschluss einer Berufsausbildung als Maschinenbauingenieur in Košice (1961) und Erwerb einer ungarisch-slowakischen Lehrbefähigung in Nitra (1966). Er arbeitete als Journalist für den ungarischen Rundfunk des Tschechoslowakischen Rundfunks, für Kis Építő, Nő und Szabad Földműves. Von 1966 bis 1976 war er Redakteur der Zeitung „Új Ifjúság“ in Košice, von 1976 bis 1990 Chefredakteur von „Kis Építő“, von 1991 bis 1993 Chefredakteur von „Tücsök“ und von 1993 bis 1994 Redakteur der Sportzeitschrift „Hajrá“. Ab 1995 arbeitete er als freier Journalist, Kolumnist und gelegentlicher Mitarbeiter für ungarische Rundfunk- und Fernsehsender wie den Slowakischen Rundfunk, das Ungarische Fernsehen und Duna Television. Sein ambitioniertes Vorhaben, unter dem Titel „Göncölszekér“ eine Literatur- und Kulturzeitschrift für die ungarische Jugend im Ausland herauszugeben, scheiterte 2001 nach dem erfolgreichen Erscheinen der ersten Ausgabe mangels Unterstützung. Sein poetisches Talent entfaltete sich in Nitra; er gab eine Zeitschrift für einen Selbsthilfekreis heraus, und seine Gedichte wurden auch in überregionalen Zeitungen veröffentlicht. Sein Name wurde zeitgleich mit dem von Sándoré Gál, Elemére Tóth und Istváné Bárczi im Rahmen der Dichtergruppe „Die Vier“ bekannt. Sein erster Gedichtband sorgte für Aufsehen. Sein Ton, die von ihm ausgehende Heiterkeit und Leichtigkeit, das jugendliche Staunen über die Dinge der Welt, der Kult der Reinheit und Schönheit waren in der damaligen ungarischen Lyrik in der Slowakei ungewöhnlich. Dieser Ton prägte auch seine späteren Bände, wenn auch in einer tieferen und düstereren Form. Ab den 1970er Jahren schrieb er immer weniger Gedichte und arbeitete lieber im Journalismus und experimentierte mit Theaterstücken. Seine größten Erfolge feierte er mit seinen Sportberichten. Er verfasste ein Buch über Zoltán Fábry in einem warmherzigen Ton, basierend auf persönlichen Erlebnissen. ; ; Werke:Der Lauf einer Pistole öffnet eine Blume, Bd. 1965, Testament, Bd. 1969, Der zwanzigste Weltkrieg, Bd. 1974, Fifteen Sports Reports, 1973, Cock Dance, szm., MATESZ 1978, Pumpkin Lamp, szm., MATESZ 1980, The Quail Egg, szm., MATESZ 1987, Goals and Medals, Sportberichte, 1989, Colors for the Portrait of Zoltán Fábry, Hrsg., 1990, A Sentence Über die Liebe, Bd. 1991, Szikora, der weiße Pelé, Porträt, Privatausgabe 1995, Singing Animals, Folio, 1993, Sausage Flute, gyv. 1997, Tobozházikó, m., 1998. ; ; Literatur: Árpád Tőzsér: Aufstellung junger Dichter, ISZ 1965, László Koncsol: Blumen blühen aus dem Lauf einer Waffe, ISZ 1965, András Görömbei: Ungarische Literatur in der Tschechoslowakei 1945–1980, Bp. 1982, Gyula Bodnár: Sokszemközt B. Gy.-gyel, VÚSZ 1975/25, László Cselényi: Die Porträtgalerie unserer Poesie: B. Gy., Hét 1983/24, Zoltán Szeberényi: Ungarische Literatur in der Slowakei (1945–1999) I., 2000. ;

Gr. Z.

Inventarnummer:

12875

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Kisszabos