Sándor Petőfis Gedenktafel in Bratislava
Statue, Denkmal, Gedenktafel
An der Fassade des Gebäudes, das die Ungarn in Bratislava Blaskovics-Haus nennen, wurde am 5. Dezember 2011 ein Bronzewerk des ungarischen Bildhauers Gyula Mag enthüllt. Petőfi freute sich, nach Bratislava zu kommen, und dies mag der Grund dafür sein, dass sich um die Jahrhundertwende ein ausgeprägter Petőfi-Kult in der Stadt entwickelte. Das erste konkrete Zeichen dafür war, dass auf Initiative des Toldy-Kreises am 15. März 1900 eine Gedenktafel an der Wand des Blaskovics-Hauses angebracht wurde. An dem Haus, in dem der Dichter lebte, der sich intensiv mit der „Bratislavaer Diät“ auseinandersetzte. Die Original-Petőfi-Gedenktafel verschwand nach dem Zweiten Weltkrieg unter mysteriösen Umständen, aber ihr Text blieb erhalten. Szalatnai Rezső schreibt in seinem Buch „Petőfi in Bratislava“: „Damals zog er von Ujházy weg und bezog mit einem Lächeln im Gesicht die nahegelegene Apácapályá (spätere Bél-Mátyás-Straße). Dort, im Haus Nr. 25 im Blaskovits-Stil, das auch von der Hauptstraße Szárazvám gut sichtbar ist, bekam er ein Zimmer im Hinterhof bei einem Schneider, der Schüler als Pensionsgäste aufnahm. Ein Lyzeumsschüler namens Portier, ebenfalls ein Bekannter aus Aszód, hatte ihm die Wohnung lobenswerterweise vermittelt. Offenbar half der hilfsbereite Schüler dem Dichter auch beim Umzug, indem er mit dem landesweit bekannten Spazierstock und der Tasche voranging und sich freute, in der Nähe seines berühmten Bekannten zu sein.“