Gedenktafel für Oberstleutnant Lajos Kazinczy
Statue, Denkmal, Gedenktafel
Ab dem 19. Mai 1849 wurden die Operationen bei Alsó-Csallóköz von Nagymegyer aus von Oberstleutnant Lajos Kazinczy, dem Sohn Ferenc Kazinczys, geleitet. Von dort sandte er am 24. Mai 1849 seinen Bericht an Görgei über die Stärke der in der Region kämpfenden österreichischen Armee und deren Operationspläne. Ende Mai 1849 genehmigte er den üblichen Volksfesttag in Nagymegyer. In seiner Armee herrschte jedoch strenge Ordnung. Sein Name ist im Zusammenhang mit zwei Urteilen eines Militärgerichtshofs überliefert. Am 2. Juni 1849 verließ er die Stadt. Auf Görgeis Befehl wurde er nach Siebenbürgen geschickt. Dort ergab er sich auf Görgeis Anraten in Zsibón den zaristischen Truppen. Er wurde von Haynau gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Am 20. Oktober 1849 wurde er in Arad im Alter von 29 Jahren hingerichtet. Er war der 14. Märtyrer von Arad. Die Csemadok Nagymegyer Organisation ließ ihm am 6. Oktober 2012 eine Gedenktafel anbringen.